Samstag, 27. September 2008

Probleme an der Wurzel packen

Warum denkt jeder Mensch unterschiedlich? Ich finde, die meisten Menschen, insbesondere Politiker, denken, dass sie Probleme lösen können, indem sie nicht das Problem an der Wurzel packen, sondern andere Lösungswege suchen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Rente, die damals eingeführt wurde. Die Lösung war, dass die momentan jungen Menschen die alten bezahlen. Wie man sieht ist das ein völliger Trugschluss! Daher kommt jetzt die Modeerscheinung auf, das Renteneintrittsalter nach oben zu setzen, weil sich sonst das ganze nicht mehr finanzieren lässt.

Warum ist man nicht hergegangen und hat gesagt, wer in Zukunft selbst Geld im Rentenalter haben will, der MUSS sich ein Konto dafür auf einer Bank anlegen, auf welches er selbst monatlich einzahlt. Das hätte man staatlich regeln können. Damit das ganze Hand und Fuß hat, hätte der Staat mit den Banken eine Vereinbarung treffen können, dass die Banken auf ihre Kosten kommen und der Staat das eingezahlte Geld zur Verfügung hat, um damit arbeiten zu können. Somit hätte jeder Bürger ein sicheres Renteneinkommen und Banken und Staat wären zufrieden gewesen.

Nun, leider ist die Geschichte hier noch nicht vorbei. Wie man in den letzten Tagen ganz deutlich sehen kann, gibt es momentan immer wieder Banken, die bankrott gehen. Dann kann leider das Geld nicht mehr an die Kunden ausgezahlt werden. Das wäre natürlich fatal, wenn dort doch die Rentenkonten verwaltet wurden. Aber nichts für ungut - eine Sonderregelung für Rentenkonten könnte man erschaffen, indem ein Gesetz besagt, dass diese Konten nicht davon betroffen werden können, da das daraufliegende Geld ja vom Staat benutzt wird und nicht von den Banken. Also, warum noch das Renteneintrittsalter erhöhen? Schließlich kann ein Staat nicht bankrott gehen!

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